Warum schwankt THC bei Strains?

THC Schwankungen bei Cannabis Strains im Analyse-Labor

THC-Werte schwanken durch Probe, Phänotyp, Grow-Bedingungen, Trocknung und Messmethode.

Warum schwankt THC bei Strains?

THC-Werte wirken oft präzise, sind aber immer das Ergebnis aus Genetik, Phäno, Grow-Umfeld, Erntezeitpunkt, Trocknung, Lagerung, Probenvorbereitung und Messmethode.

Einordnung

Bei FT-NIR-Messungen kommt zusätzlich hinzu, dass der Wert über ein Kalibrationsmodell berechnet wird. Eine trockenere, besser homogenisierte Probe kann anders ausfallen als eine grobe oder feuchtere Probe. Auch verschiedene Blütenteile derselben Pflanze können unterschiedlich sein. Darum ist ein einzelner THC-Höchstwert weniger belastbar als ein Muster aus mehreren Scans, Durchschnitt und Spannweite.

Was Nutzer aus den Daten mitnehmen können

Eine breite THC-Spannweite ist nicht automatisch schlecht. Sie kann echte Unterschiede zwischen Phänotypen, Chargen oder Grow-Bedingungen zeigen. Gleichzeitig gilt: Die Sortenidentität der Proben beruht meist auf Grower-Angaben. Wenn eine Probe als bestimmte Sorte eingereicht wurde, heißt das nicht, dass die genetische Herkunft unabhängig verifiziert wurde.

Ist ein einzelner hoher THC-Wert aussagekräftig?

Nur begrenzt. Erst mehrere Scans zeigen, ob ein Top-Wert typisch wirkt oder eher ein Ausreißer ist.

Warum ist die THC-Range wichtig?

Sie macht sichtbar, wie breit die Werte innerhalb eingereichter Proben einer Sorte streuen und wie belastbar ein Durchschnitt ist.

Kann eine falsch benannte Probe die Werte verfälschen?

Die Messwerte selbst beziehen sich auf das gemessene Material. Die Zuordnung zu einer Sorte kann aber unsicher sein, wenn sie nur auf Grower-Angaben beruht.

Weitere Bereiche

Sinnvolle nächste Schritte sind die Strain-Hauptseiten, die THC-Vergleichsseiten und die direkten Strain-Vergleiche.